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Tofu loves you

Ich weiss, neu ist das nicht, aber dafür gut.

Montag, 25. Januar in Duisburg!!!

OLDSEED

http://www.myspace.com/oldseed

z

Es gibt veganes Gebäck!

yeah.

Ein Morgen bricht an, im gleißenden Rot der aufgehenden Sonne, durchschneidet eine Fregatte elegant die See und gleitet in den Hafen.
Deutlich zu sehen auf dem schwarzen Großsegel: Das Zeichen der Piraten, der Totenkopf!

Es ist nicht zu glauben, ein neues Schiff, neue Besatzung, neue Waffen … nur die Mission bleibt die Alte.
Raubzüge gegen die Musikindustrie.
Unsere Waffen sind geladen, die Säbel geschärft und die Schatztruhen stehen schon an Deck und warten nur darauf gefüllt zu werden.

Freude und Angst macht sich breit im Hafen:
Der Hochadel verspürt wieder Furcht, ihre Reihen sind ein einzig Heulen und Zähneklappern, sie werden wieder versuchen uns aufzuspüren, doch wenn Sie und ihre Schergen eintreffen, sind wir längst schon wieder weg um in anderen Häfen unsere Beute zu verteilen

http://www.music-pirates.org/

„Solange Menschen denken das Tiere nicht fühlen können…“

„…müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken können.“
Man fragt sich wirklich wie man auf die Idee kommt so eine Scheisse zu machen und was man sich anschliessend davon erhofft.
Nicht das man mich falsch versteht: 29 Schweine, die durch einen schwachsinnigen Versuch sterben sind für mich kein Stück aufregenswerter als 29 Schweine die geschlachtet und verspeist werden. Im Gegensatz der „Tierschützer“ die sich nur bei solchen Aktionen motivieren etwas zu tun greife ich die gesellschaftliche und alltägliche Normalität des Mordens an.
go vegan or go to hell to rape yourself, to test and experiment on yourself, to slaughter yourself.

Unfassbarer Tierversuch: Schweine lebendig begraben

Vor wenigen Stunden wurden grausame Experimente bekannt, bei denen 29 Schweine unter Schneelawinen begraben und ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben und erfrieren sollen! Jeden Tag sollen zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden. Die Ergebnisse sind mehr als fragwürdig, distanziert sich nicht zuletzt auch die Bergrettung von diesen “Versuchen”.

So oder so ist dieses unethische Vorgehen abzulehnen. Erste Tierschützer sind unterwegs um vor Ort gegen diese Versuche zu demonstrieren.

“Das 14-tägige Lawinenexperiment mit 29 Schweinen im Ötztal, bei dem pro Tag zwei bis drei Schweine von einer simulierten Lawine verschüttet werden und die Tiere ums Leben kommen widerspricht allen ethischen Grundsätzen, die bei Tierversuchen einzuhalten sind”, kritisiert auch die
Tierschutzsprecherin der Grünen Christiane Brunner. Es sei auch fragwürdig, inwieweit dieser Versuch Aufschlüsse über die Umstände des Todes bei Lawinenopfern geben oder diesen helfen könne. “Dass sich die Bergrettung von diesem grauenhaften Versuch distanziert, weil sie keine Nützlichkeit darin sieht, spricht Bände”, so Brunner. “Ich fordere einen sofortigen Abbruch der Experimente und werde genau hinterfragen, wie die Genehmigung dieser Versuche zustande gekommen ist.”
Quelle: http://www.pig-vision.com

Weitere Infos:
Bericht im ORF: http://tirol.orf.at/stories/415897/
Reaktionen: http://tirol.orf.at/stories/415990/

„Die feiern doch nur“

Neonazikonzert in Dortmund

Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund
vom 10.01.2010

Am Abend des 9. Januars fand in Dortmund-Dorstfeld ein Konzert mit vier bekannten Neonazi-Bands statt. Etwa 200 Rechte feierten ungestört im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Im Wiesengrund“ in der westlichen Innenstadt – und das offenbar nicht zum ersten Mal.

„Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Kameradenkreis gefeiert, alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Erneut wurde unter Beweis gestellt, dass sich politischer Aktivismus und nationale Konzerte nicht ausschließen, sondern in Einklang gebracht werden können!“, so berichten Dortmunder Neonazis auf ihrer Internetseite.

„Hängt dem Adolf Hitler den Nobelpreis um“
Als „Headliner“ spielte mit „Radikahl“ eine der ältesten und bekanntesten RechtsRock-Bands Deutschlands, berüchtigt für ihr regelmäßig live vom Publikum eingefordertes „Hakenkreuz“-Lied mit der Text-Zeile „Hängt dem Adolf Hitler den Nobelpreis um“. Daneben traten die aus der Region kommenden „Angry Bootboys“ und die aus dem Hunsrück kommende Formation „Breakdown“, sowie „Twelve Golden Years“ auf.

KGV „Im Wiesengrund“
Während die Neonazis behaupten im „abgelegenen Stadtteil Dortmund-Sölderholz“ gefeiert zu haben, organisierten sie das Konzert tatsächlich vor ihrer Haustür: wenige Minuten vom S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld entfernt, in einer Kleingartenanlage. Offenbar hoffen sie, das Vereinsheim „Im Wiesengrund“ auch in Zukunft nutzen zu können. Nach Auskunft des Kleingartenvereins haben die gleichen Veranstalter in der Vergangenheit bereits mehrfach die Räumlichkeiten des Vereinsheims gemietet, auch schon im vergangenen Jahr. „Das sind junge Leute, sehr freundlich, die waren mit Freunden da.“

Am Abend hörte es nach Angaben von Anwohnern anders an: „Die waren so laut, dass man bis auf die Straße hören konnte, wie alle im Chor „Sieg Heil!“ geschrien haben“, so ein Anwohner. „Wir haben zwar die Polizei gerufen, aber die haben sich nicht dafür interessiert: ‚Die feiern doch nur’, wurde uns gesagt.“

Aktiv gegen Neonazis?
Während eine Studie dem lokalen Engagement gegen Rechts ein gutes Zeugnis ausstellt, sehen die zivilgesellschaftlichen Akteure vor Ort offenbar keinen Grund, den Aktivitäten der Neonazis etwas entgegenzusetzen. Die bereits am Abend des Konzerts informierte Polizei sah offenbar mal wieder keinen Grund zum Einschreiten. Angesichts eines Polizeipräsidenten, der öffentlich erklärt: „Dortmund hat kein Problem mit Nazis.“, erscheint dies kaum verwunderlich. Der Staatsschutz der Polizei Dortmund erklärte zuletzt nach einem von Dortmunder Neonazis am 15. Dezember organisierten Konzert auf Nachfrage, keine Erkenntnisse vorliegen zu haben.

Der Kleingartenverein wiederum beteuert, man sei auf die Vermietung des Vereinsheims dringend angewiesen, daher sehe man keinen Grund, den Raum nicht zur Verfügung zu stellen. Von einem Konzert will man nichts wissen: junge Leute seien das gewesen, die eine Musikanlage ausprobieren wollten, Heavy Metal und Hard-Rock würden die spielen. Dass das Neonazis seien, kann und will man dort nicht glauben. Eine „Hochburg des Widerstands gegen Rechts.“ (Sonderbeauftragter der Stadt für „Vielfalt, Toleranz und Demokratie“) sieht jedenfalls anders aus.

Finanzierung von Aufmärschen
Neben der Tatsache, dass derartige, konspirativ organisierte Konzerte als zentraler Teil einer „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ eine große Bedeutung bei der Rekrutierung Jugendlicher wie auch der Verfestigung der Neonaziszene hat, sind sie vor allem eine willkommene Einkommensquelle. Bereits im Vorfeld der letzten Aufmärsche zum Antikriegstag im September hatten Dortmunder Neonazis mit verschiedenen „Solidaritätskonzerten“ Geld zur Finanzierung ihrer öffentlichen Aktionen eingenommen.

„Wenn man den Nazis nachhaltig das Leben schwer machen will, dann muss man daher genau hier ansetzen und nicht erst, wenn Gewalttaten wie zuletzt gegen eine Familie in Dorstfeld verübt werden“, so Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund.

„Jetzt gilt es Druck auf den Vermieter auszuüben, die Räume in Zukunft nicht den Nazis zu überlassen.“, so Wiedemann. Und weiter: „In der Regel werden solche Konzerte – wie auch in diesem Fall – als Geburtstagsparty angemeldet, hier sind Stadt und Polizei gefragt. Die Stadt sollte sich überlegen, eine Handreichung für die Vermieter solcher Lokalitäten zu erstellen und allen Gastwirten, Kleingartenvereinen und Ähnlichen eine solche zukommen zu lassen. Mit Hinweisen und Kontaktmöglichkeiten, an die sich Vermieter wenden können, die Anfragen für größere Feiern junger Menschen haben.“

Antifaschistische Union Dortmund,
Januar 2010

via antifaunion.blogsport.de



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