BRACHLAND-PARTY Review und Video des 2010LAB:


Die Macher der Brachland-Parties, die sich selbst die „Reclaim“ nennen, nehmen die Macher des Wandels durch Kultur beim Wort. Die Idee von Freiräumen und alternativem Leben, soll die Gesellschaft erreichen und Möglichkeiten eines gesellschaftlichen Gegenmodells zu den jetzigen Verhältnissen aufzeigen.
Hier einzelne Gedanken zu „Reclaim the Brachland-Party“:

„In Duisburg, so wie im ganzen Ruhrgebiet, gibt es das Problem Räume zu finden, die nicht unter dem Druck zur Kommerzialisierung und wirtschaftlichen Verwertung stehen.“

„Dieses Gelände liegt seit Jahrzehnten Brach und deswegen nutzen wir es einfach. Es ist ja so, dass potenziell öffentliche Plätze und Orte der kulturellen Begegnung wie dieses Brachland, immer mehr Einkaufszentren, privater Gastronomie oder sonstigem Gewerbe weichen und auch Kulturstätten der Standort-Logik unterworfen werden.“

„Freiräume sind die Basis für unkommerzielle Kunst und die freie Entfaltung unserer kreativen Fähigkeiten. Wir wollen selbstorganisierte Räume schaffen, die den Anspruch vertreten, frei von Diskriminierung und Ausgrenzung zu sein, frei von Überwachung, Konformitäts- und Konsumdruck.“

„Die Reclaim the Brachland-Party ist als Projekt entstanden, an dem sich ein offener Kreis von Leuten nach dem Prinzip „Do it yourself“ beteiligt.“

„Es ist nicht die erste Freiraum-Party, die im Ruhrgebiet stattfindet – und es wird auch nicht die letzte sein.“

„Es geht darum, Menschen dazu bewegen, zusammenzukommen und sich selbst zu organisieren, um konstruktive politische, künstlerische und kulturelle Arbeit zu leisten.“

„Wenn die Kulturhauptstadt RUHR.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ propagiert, nehmen wir dies beim Wort. Die Idee von Freiräumen und alternativem Leben soll die Gesellschaft erreichen und sich als Gegenmodell zu den jetzigen Verhältnissen etablieren.“
via aponaut




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