Kopfproll is dead

…or is he?
Ich hab mich entschieden, diesen Blog wenn nur noch bei einzelnen wenigen Gelegenheiten zu nutzen.
Gründe sind folgende:
- ich hab keine Lust mehr drauf
- das persönliche blabla und rumgefasel über Belanglosigkeiten fanden zwar manche Leute wie sie sagten „unterhaltsam“ und „witzig“, aber es ist weder nötig noch tatsächlich interessant.
und:
- ich werde in naher Zukunft auf aponaut.org als fester Mitarbeiter schreiben.
Zwar habe ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Interview dafür gemacht und die ein oder andere CD besprochen, aber da der aponaut was seine Schreiberlinge angeht expandieren wird und ich Teil dessen bin, werde ich sämtliche relevanten Artikel einfach dort veröffentlichen.
[und die irrelevanten… keine Ahnung, bei myspace oder so :D ]

In diesem Sinne:

BRACHLAND-PARTY Review und Video des 2010LAB:


Die Macher der Brachland-Parties, die sich selbst die „Reclaim“ nennen, nehmen die Macher des Wandels durch Kultur beim Wort. Die Idee von Freiräumen und alternativem Leben, soll die Gesellschaft erreichen und Möglichkeiten eines gesellschaftlichen Gegenmodells zu den jetzigen Verhältnissen aufzeigen.
Hier einzelne Gedanken zu „Reclaim the Brachland-Party“:

„In Duisburg, so wie im ganzen Ruhrgebiet, gibt es das Problem Räume zu finden, die nicht unter dem Druck zur Kommerzialisierung und wirtschaftlichen Verwertung stehen.“

„Dieses Gelände liegt seit Jahrzehnten Brach und deswegen nutzen wir es einfach. Es ist ja so, dass potenziell öffentliche Plätze und Orte der kulturellen Begegnung wie dieses Brachland, immer mehr Einkaufszentren, privater Gastronomie oder sonstigem Gewerbe weichen und auch Kulturstätten der Standort-Logik unterworfen werden.“

„Freiräume sind die Basis für unkommerzielle Kunst und die freie Entfaltung unserer kreativen Fähigkeiten. Wir wollen selbstorganisierte Räume schaffen, die den Anspruch vertreten, frei von Diskriminierung und Ausgrenzung zu sein, frei von Überwachung, Konformitäts- und Konsumdruck.“

„Die Reclaim the Brachland-Party ist als Projekt entstanden, an dem sich ein offener Kreis von Leuten nach dem Prinzip „Do it yourself“ beteiligt.“

„Es ist nicht die erste Freiraum-Party, die im Ruhrgebiet stattfindet – und es wird auch nicht die letzte sein.“

„Es geht darum, Menschen dazu bewegen, zusammenzukommen und sich selbst zu organisieren, um konstruktive politische, künstlerische und kulturelle Arbeit zu leisten.“

„Wenn die Kulturhauptstadt RUHR.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ propagiert, nehmen wir dies beim Wort. Die Idee von Freiräumen und alternativem Leben soll die Gesellschaft erreichen und sich als Gegenmodell zu den jetzigen Verhältnissen etablieren.“
via aponaut

Kultur in Duisburg!!?

Unfassbar aber wahr, zwei interessante Sachen in Duisburg in einer Woche!

und am Donnerstag:

hope to see you there!!!

Dresden verbietet Demos

Dresden. Die Landeshauptstadt wird erstmals sämtliche Aufmärsche in der Innenstadt am 13.Februar verbieten. Nach SZ-Informationen sollen weder Rechtsextremisten noch gewaltbereite Linke das friedliche Gedenken am 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg mit ihren Protestzügen stören. Stattdessen sollen nur noch Kundgebungen an einem festgelegten Ort geduldet werden. Für den Jahrestag haben weit mehr als 6000 Rechtsextremisten einen sogenannten Trauermarsch durch Dresden geplant. Auch Gegendemonstranten verschiedener Initiativen kündigen Aktionen mit mehreren Tausend Teilnehmern an.

Die Versammlungsbehörde teilte ihren Strategiewechsel jetzt den Demo-Veranstaltern mit. Diese berichten, dass die Behörde das Risiko für Ausschreitungen aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen beider Lager als zu groß einschätzt.

Unterstützung bekommt Dresden auch durch das gestern im Landtag verabschiedete Versammlungsgesetz. Es ermöglicht, dass Aufmärsche von Neonazis und gewaltbereiten Gegendemonstranten erschwert und notfalls auch verboten werden können. Zudem können bestimmte Orte künftig besonders vor Missbrauch geschützt werden. So sollen in Dresden etwa Naziaufmärsche in der Innenstadt und besonders rund um die Frauenkirche künftig nicht mehr möglich sein. Die Opposition stimmte geschlossen gegen den Entwurf von CDU und FDP. Die Linken kündigten eine Klage vor dem sächsischen Verfassungsgericht an. Unterdessen wurde die für den 13.Februar geplante Verleihung des Dresdner Friedenspreises an Michail Gorbatschow aus Sicherheitsgründen um einen Tag verschoben.

Ab morgen sind wieder Weiße Rosen erhältlich. Die Blume der gleichnamigen SZ-Aktion ist Symbol für friedliches Gedenken und Toleranz. Alle Dresdner sind aufgerufen, sie am 13. Februar zu tragen.
via

Protest lässt sich nicht verbieten

Da das Plakat aus lächerlichen Gründen in grosser Stückzahl beschlagnahmt wurde, um die Verbreitung davon und somit antifaschistischen Protest zu verhindern, halte ich es für eine gute Idee das Plakat zu verbreiten und sich den Protest nicht nehmen zu lassen!

ACAB





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